5. Spieltag, 24.07.2021

STC Schwäbisch Hall - SVU

6:3 (12:6, 89:64)


Am 5. und letzten Spieltag reisten die Herren 60 zum bislang ungeschlagenen Tabellenführer nach Schwäbisch Hall. Für beide Mannschaften ging es um sehr viel. Schwäbisch Hall wollte unbedingt aufsteigen und der SVU seine letzte, wenn auch minimale Chance nutzen, vielleicht doch noch den Abstieg zu vermeiden. Leider musste man aber auch dieses Mal wieder auf die wichtigen Stammspieler Benno Hofmann, Roland Kaufmann und Walter Niedermayer verzichten, was die Sache sicherlich nicht einfacher machte. Die Gastgeber dagegen konnten nahezu in Bestbesetzung antreten. Die ersten vier Spieler hatten zudem alle eine LK zwischen 8 und 10 und waren deshalb schon einmal klar favorisiert, was sich letztendlich in drei Partien auch im Ergebnis widerspiegelte. Peter Calabek (1:6, 0:6), Franz Scharfenecker (1:6, 0:6) und Eugen Kaiser (0:6, 0:6) hatten nicht den Hauch einer Chance. In einigen Spielen war der Unterschied jedoch gar nicht so deutlich und Peter, Franz und Eugen konnten durchaus einige schöne Punkte herausspielen, die Gegner aber in den entscheidenden Momenten immer noch eine Schippe drauflegen. Besser lief es für Klaus Schäffauer, der ebenfalls auf einen LK 9-Spieler traf. Auch er lag zu Beginn zurück, stellte sich dann aber immer besser auf den Gegner ein und erspielte sich mit langen Ballwechseln und guter Kondition den 5:5-Ausgleich und gewann danach auch noch verdient den 1. Satz mit 7:5. Beim Stande von 1:0 im 2. Satz musste dann aber der Schwäbisch Haller Spieler wegen Kreislaufproblemen aufgeben und so war der 1. SVU-Siegpunkt fix. Thomas Reck hatte auch die Chance, seine Partie erfolgreich zu gestalten. In den ersten Spielen merkte man Thomas die fehlende Einzelspielpraxis an, zunehmend stellte er sich dann auf den Gegner gut ein und erzielte seine Punkte. Letztendlich reichte es aber beim 4:6 und 6:7 nicht ganz. Sein Einzel-Debüt gab Kurt Kieninger an Position 6 und überraschte alle sehr positiv. Mit sicherer und kluger Spielweise und einer starken Laufleistung und Kondition gewann er verdient mit 6:3 und 6:3. Nach den Einzeln merkte man den Gastgebern an, dass sie über die Mannschaftsleistung des SVU doch erstaunt waren, denn der Favorit führte "nur" mit 4:2. In den abschließenden Doppeln waren die Partien dann relativ ausgeglichen. Peter Calabek und Klaus Schäffauer lieferten im Doppel 1 eine klasse spielerische und kämpferische Leistung ab, verloren dann aber doch mit 3:6 und 4:6. Auch im Doppel 2 von Franz Scharfenecker und Kurt Kieninger war vor allem im 1. Satz durchaus etwas drin, letztendlich ging der Sieg mit 6:7 und 1:6 ebenfalls an Schwäbisch Hall. Im 3. Doppel wollten sich Eugen Kaiser und Thomas Reck für ihre Einzel-Niederlagen rehabilitieren, was ihnen dann durch ein starkes 6:3 und 6:1 eindrucksvoll gelang. Zwar war der Abstieg nach 3 Jahren Verbandsliga in die Bezirksoberliga nun besiegelt, wenn auch etwas unglücklich, was sicherlich auch mit der teilweise angespannten Personalsituation zu tun hatte. Insgesamt zwar ergebnistechnisch keine gute Saison, aber trotzdem konnte man spielerisch mit den meisten Gegner mithalten und vielleicht gelingt ja 2022 wieder eine erfolgreichere neue Runde.


4. Spieltag, 17.07.2021

TA TSV Miedelsbach 1 - SVU

5:4 (11:8, 82:69)


Erneut ganz bittere Niederlage für die Herren 60: Bereits zum 3. Mal in Folge musste man sich mit 4:5 geschlagen geben. Beim bislang ebenfalls sieglosen TSV Miedelsbach war eigentlich ein Sieg Pflicht, um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren. Letztendlich stand man aber wieder mit leeren Händen da und muss sich wohl dann nach 3 Jahren Verbandsliga wieder Richtung Bezirksoberliga verabschieden. Die ersten Spiele auf allen Plätzen zeigten bereits, dass ein Sieg in Miedelsbach äußerst schwierig werden würde. Die Gastgeber konnten mit ihrer stärksten Aufstellung antreten, beim SVU fehlte aber weiterhin Walter Niedermayer. Zudem waren Benno Hofmann und Peter Calabek angeschlagen. Benno mühte sich trotz seiner Verletzung durch die 2 Sätze und gab nie auf. Hin und wieder konnte er trotz eingeschränkter Laufleistung seine Klasse zeigen und sehenswerte Punkte herausspielen. Am Ende nutzte sein Gegenspieler mit seiner Spielweise das Handicap von Benno aber aus. Die 1:6 und 3:6-Niederlage war deshalb nicht überraschend. Peter Calabek begann furios und lag schnell mit 4:1 und 5:2 in Führung. Eine kurze Schwächephase von Peter nutzte der Gegner zur erfolgreichen Aufholjagd. Plötzlich stand es 5:5 und kurz darauf ging es in den Tiebreak, der dann mit 6:7 verloren wurde. Der 2. Satz verlief eigentlich spannend und durchaus ausgeglichen, aber die entscheidenden Punkte gingen dann doch an den Gegner. Das 1:6 war deshalb viel zu deutlich. Klaus Schäffauer traf auch auf einen starken Gegenspieler und konnte die Partie durchaus offen gestalten, letztendlich war der Miedelsbacher bei einigen Punkten der bessere Spieler oder hatte an diesem Tag auch das notwendige Glück auf seiner Seite. Endstand: 3:6 und 3:6. Roland Kaufmann begann gegen einen unbequemen Rechtshänder gewohnt stark, mit zunehmender Spieldauer machte der Gegner Roland mit seiner Spielweise das Leben aber schwerer, doch durch sein ganzes Können und seine Nervenstärke rettete er den 1. Satz mit 7:5. Ein Schreckmoment war dann allerdings, dass sich Roland an der Wade zerrte, glücklicherweise aber weiterspielen konnte und dann mit großer spielerischen Klasse und tollem Ballgefühl auch den 2. Satz mit 6:1 gewann. Franz Scharfenecker musste sich mit dem jüngsten Spieler auseinandersetzen, der von Anfang an zeigte, dass eine schlechtere LK nicht immer ganz aussagekräftig ist. Sein Gegner ließ Franz überhaupt nicht ins Spiel kommen und trotz einiger gut erspielten Punkte hatte er beim 0:6 und 1:6 keine Chance. Den 2. Einzel-Siegpunkt holte sich dann aber Eugen Kaiser. Er überzeugte mit geringer Fehlerquote und sicherem Spiel und gewann ungefährdet mit 6:3 und 6:2. Jetzt musste man also unbedingt alle drei Doppel gewinnen, was natürlich eine große Herausforderung war. Anfangs sah es auch ganz gut aus. Im Doppel 2 gelang Roland Kaufmann und Klaus Schäffauer durch eine starke Leistung ein hochverdienter 6:0 und 6:1-Erfolg. Das Doppel 3 verlief spannend. Peter Calabek und Franz Scharfenecker konnten den 1. Satz mit 6:2 für sich entscheiden. Im 2. Satz wurden die Gastgeber immer stärker und konnten durch ein 5:7 ausgleichen. Im Matchtiebreak dann wieder ein Auf und Ab mit wechselndem Spielverlauf. Bemerkenswert aber, wie sich Peter trotz Verletzung und Schmerzen durchbiss und auch Franz zeigte wie gewohnt Kampfgeist und absoluten Siegeswillen. Letztendlich belohnten sich beide durch ein 10:8. Doppel 2 und 3 waren also gewonnen, doch Doppel 1 erwies sich an diesem Tag als unlösbar. Benno Hofmann und Eugen Kaiser zeigten zwar durchaus eine gute Leistung, verloren aber am Ende mit 1:6 und 1:6 viel zu deutlich. Insgesamt also wieder ein extrem bitterer Nachmittag. Der Abstieg ist zwar noch nicht zu 100 % besiegelt, jedoch sehr wahrscheinlich. Im letzten Saisonspiel trifft man am kommenden Samstag auf den souveränen Tabellenführer STC Schwäbisch Hall und nur durch einen Sieg dort könnte es noch zum eventuellen Klassenerhalt reichen.


3. Spieltag, 10.07.2021

TA TSV Künzelsau 1 - SVU

5:4 (11:9, 82:67)


Auch am 3. Spieltag hat es mit dem 1. Saisonsieg nicht geklappt. Trotz einer insgesamt sehr guten Mannschaftsleistung musste man sich in Künzelsau denkbar knapp mit 4:5 geschlagen geben. Verzichten musste man dieses Mal allerdings auf Walter Niedermayer, ansonsten standen aber alle anderen Stammspieler zur Verfügung. Für Benno Hofmann lief es zunächst überhaupt nicht gut. Gegen einen unbequem spielenden Linkshänder war der 1. Satz schnell mit 1:6 weg. Im 2. Satz stellte er sich aber immer besser auf den Gegner ein, konnte sein gewohnt gutes Spiel durchziehen und schaffte es in den Tiebreak, den er dann auch mit 7:6 für sich entscheiden konnte. In einem zunächst sehr ausgeglichenen Matchtiebreak gelang es ihm dann aber leider nicht, das Match komplett zu drehen und verlor diesen mit 6:10. Peter Calabek stand der Mannschaft trotz verletzungsbedingtem Trainingsrückstand zur Verfügung, allerdings traf er auf einen 12 Jahre jüngeren Gegner, der an diesem Tag seine ganze Klasse zeigte. Die 0:6 und 1:6-Niederlage war letztendlich deutlich zu hoch. Auch Klaus Schäffauer mühte sich gegen einen laufstarken und sicher spielenden Künzelsauer. Viele Spiele verliefen durchaus ausgeglichen mit längeren Ballwechseln. Trotzdem unterlag auch er am Ende mit 2:6 und 1:6. Seinen positiven Trend der letzten Spiele setzte Roland Kaufmann fort. Das 6:3 und 6:2 war auch dann vom Ergebnis her hochverdient. Franz Scharfenecker spielte wie gewohnt sein sicheres Spiel gegen einen Gegner, der ihn zwar gelegentlich mit guten Vorhandschlägen überraschen, aber letztendlich nicht gefährden konnte. Mit 6:3 und 6:2 ging auch dieser Punkt an den SVU. Eugen Kaiser hatte nun die Chance, das Zwischenergebnis auf 3:3 zu stellen. Im 1. Satz kam er allerdings mit der Spielweise des Gegners gar nicht zurecht. Im 2. Satz konnte er sich dann aber deutlich steigern und schaffte durch ein 6:3 den Satzausgleich. Im Matchtiebreak wechselte dann ständig die Führung, es ging hin und her. Eugen behielt aber die Nerven und siegte mit 11:9. So stand es also, wie in der Vorwoche gegen Plüderhausen, wieder 3:3 nach den Einzeln. Die Chance auf den 1. Saisonerfolg war da, aber leider musste man in den Doppeln dann noch auf Benno Hofmann, der leicht angeschlagen war, verzichten. Zwar schafften Klaus Schäffauer und Roland Kaufmann im Doppel 1 durch ein souveränes 6:0 und 6:1 den 4. Siegpunkt, das Doppel 3 mit Franz Scharfenecker und Kurt Kieninger konnte gegen ein starkes Team durch ein deutliches 1:6 und 2:6 den erneuten Ausgleich jedoch nicht verhindern. So fiel die Entscheidung im Doppel 2. Hier trafen Peter Calabek und Eugen Kaiser ebenfalls auf starke Gegner, konnten die Partie aber durchaus ausgeglichen gestalten. Lange Zeit sah es so aus, als ob hier eine Überraschung gelingen könnte. Vor allem im 2. Satz war man auf Augenhöhe. Letztendlich ging der Sieg mit 3:6 und 5:7 an Künzelsau. Insgesamt die 2. bittere 4:5-Niederlage in Folge, durch die man weiter um den Klassenerhalt bangen muss. Am kommenden Sonntag kommt es dann wohl zum entscheidenden Spiel beim ebenfalls noch sieglosen TSV Miedelsbach. Mit einem Erfolg dort wäre ein weiteres Jahr Verbandsliga relativ sicher. Eine Niederlage würde die Situation jedoch weiter verschärfen.


2. Spieltag, 03.07.2021

SVU - TV Plüderhausen 1

4:5 (8:10, 87:81)


Nach der deutlichen 1:8-Auftaktpleite gegen Donzdorf traf man im 2. Saisonspiel, erneut zu Hause, auf den TV Plüderhausen, die ebenfalls mit einer Niederlage (3:6 gegen Schwäbisch Hall) gestartet waren. Zumindest war dieses Mal die Personalsituation deutlich entspannter. Lediglich Peter Calabek fehlte leicht angeschlagen. Dafür standen mit Benno Hofmann, Klaus Schäffauer und Roland Kaufmann wieder 3 wichtige Stammspieler zur Verfügung. Benno Hofmann zeigte dann auch an Position 1 seine Klasse. Nach einem relativ ausgeglichenen 1. Satz gewann er seine Partie am Ende hochverdient mit 6:4 und 6:1. Den wahrscheinlich stärksten Gegner erwischte Klaus Schäffauer. Trotz ansprechender Leistung konnte er die 3:6 und 2:6-Niederlage nicht verhindern. Eine starke Vorstellung bot dann Roland Kaufmann. Bei seinem 6:2 und 6:1-Erfolg war er über die komplette Partie der klar dominierende Spieler. Auch Walter Niedermayer überzeugte durch ein nie gefährdetes 6:3 und 6:1. Nach den ersten vier Einzeln führte man also mit 3:1 und auch in den restlichen beiden Begegnungen war eine perfekte Ausgangssituation vor den Doppeln möglich. Letztendlich musste man dem Gegner aber noch zwei Siege überlassen. Franz Scharfenecker kämpfte verbissen um den nächsten Einzel-Siegpunkt, doch am Ende verlor er trotz gutem Spiel mit 3:6 und 5:7. Eugen Kaiser hatte ebenfalls die Chance sein Match zu gewinnen. In einer extrem ausgeglichenen und spannenden Partie musste er sich aber dann doch mit 5:7 und 6:7 geschlagen geben. So stand es nach den Einzeln ausgeglichen 3:3. Keine schlechte, aber eine extrem gefährliche Ausgangssituation. Jetzt galt es, taktisch möglichst 3 starke Doppel aufzustellen, um die erforderlichen weiteren 2 Siege einzufahren. Der Plan ging aber nur bedingt auf. Benno Hofmann und Klaus Schäffauer versuchten im Doppel 1 alles und waren im 1. Satz auch gleichwertig. Dieser ging dann aber mit 5:7 an den Gegner. Danach unterliefen ihnen dann immer mehr Fehler und so ging auch Satz 2 mit 2:6 verloren. Für den 4:4-Ausgleich sorgten im Doppel 3 Roland Kaufmann und Thomas Reck durch ein nie gefährdetes 6:4 und 6:1. So fiel die endgültige Entscheidung im Doppel 2. Walter Niedermayer und Eugen Kaiser konnten den 1. Satz ausgeglichen gestalten. Leider ging dieser dann aber mit 4:6 verloren. Im 2. Satz übernahm Plüderhausen deutlich das Kommando und führte schnell mit 5:0. Walter und Eugen kämpften sich immerhin noch auf 4:5 heran, doch leider nicht mehr mit einem Happyend. Das 4:6 bedeutete die äußerst knappe Gesamt-Niederlage.


1. Spieltag, 26.06.2021

SVU - TC Donzdorf 1

1:8 (2:16, 50:105)


Saisonstart missglückt: Die Herren 60 verloren ihr Auftaktspiel gegen den TC Donzdorf 1 deutlich mit 1:8. Schon vor den 1. Ballwechseln war klar, dass die Partie äußerst schwierig werden könnte, da mit Benno Hofmann, Klaus Schäffauer und Roland Kaufmann gleich drei Stammspieler ersetzt werden mussten. So spielte Peter Calabek an Position 1 und hatte es dann auch mit einem richtig guten Gegner zu tun. Letztendlich verlor er trotz sehr ansprechender Leistung denkbar knapp mit 5:7 und 5:7, wobei in beiden Sätzen durchaus mehr möglich gewesen wäre. Die Einzel 2 bis 5 waren aber relativ eindeutig und hier machten sich dann auch die deutlich besseren LK´s der Donzdorfer bemerkbar. Franz Scharfenecker (3:6, 1:6), Walter Niedermayer (0:6, 2:6), Eugen Kaiser (1:6, 2:6) und Martin Kurz (1:6, 1:6) hatten in ihren Spielen keine Chance. Thomas Reck schaffte dann aber immerhin durch sein 6:4 und 6:3 den verdienten Ehrenpunkt. In den abschließenden Doppeln wollte man aber, trotz der bereits feststehenden Niederlage, unbedingt das Ergebnis positiver gestalten. In den 1. Sätzen wäre durchaus etwas drin gewesen, doch letztendlich gelang kein weiteres Erfolgserlebnis. Peter Calabek und Thomas Reck (4:6, 2:6), Franz Scharfenecker und Eugen Kaiser (3:6, 1:6) sowie Walter Niedermayer und Harry Kühn (4:6, 3:6) gingen auch in diesen Partien als Verlierer vom Platz.